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Römische Abteilung

Vicus Aurelianus, das römische Öhringen, liegt am 550 km langen Obergermanischen-Rätischen Limes. Dieser wurde 2005 zum Unesco-Welterbe erklärt.

Vicus Aurelianus gehörte von 150 bis 260 nach Christus zum römischen Imperium. Zwei Kastelle, Kultstätten, Bäder und ein beachtliches Lagerdorf sind bekannt.

Schon Christian Ernst Hanßelmann (1699 – 1775) hat hier wissenschaftliche Grabungen durchgeführt und darüber publiziert.

Begehbare archäologische Ausgrabungen kann das heutige Öhringen nicht vorweisen, aber immer wieder werden bedeutende Funde gemacht.

Im Weygang-Museum sind Originalfunde und Nachbildungen von Weihesteinen, die auch die Bedeutung des Wassers aufzeigen, Inschriftsteine, gestiftet von einer Händlergruppe, sowie Altäre und Götterbilder zu besichtigen.

Auch vier kleine Altarbilder, wohl Hausaltäre, zeugen vom religiösen Leben in der Provinz.

 

Kopf der Minerva (Original)

 

 

Dem Besucher zeigt sich Minerva als Einzelkopf....

Minerva mit Medusenhaupt auf der Brust

 

 

 

 

...und als großer Torso mit dem todbringenden, versteinerten Medusenhaupt am Gewand.

 

 

Wenige aber ausgesuchte „Terra Sigillata“ verweist auf einstigen Wohlstand.

Bild: Claus Bernhold

 

 

Eine Grabungssimulation rundet den Eindruck ab.

 

 



Ein eindruckvolles Bild des Limesverlaufs in unserer Gegend vermittelt ein großes beleuchtetes Modell, das in einem eigens dafür aufgestellten „Limescontainer“ zu besichtigen ist. 

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